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2007-01-04

Kann man(n) Impotenz vorbeugen?

Eine Erektion entsteht als sensibles Zusammenspiel von Blutgefässen und Nervensystem. Sind Blutgefässe und Nerven intakt, funktioniert meist auch die Erektion. Vorausgesetzt natürlich, die Erektionsstörungen haben keine psychische Ursache. Und dies ist bei 80% der Männer tatsächlich so.
Oft sind Erektionsstörungen Vorboten schwerer Zivilisationskrankheiten z.B. Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen, Angina Pectoris usw.

2006-12-27

Wann spricht man von Impotenz?

Medizinisch unterscheidet man vor allem zwei Formen von Impotenz:
impotentia coeundi = Unfähigkeit Geschlechtsverkehr auszuüben.
impotentia generandi =
Zeugungsunfähigkeit, Unfruchtbarkeit
Impotenz hat im Volksmund einen , abschätzenden, negativen Beigeschmack. Deshalb verwendet man den Begriff heute nicht mehr und bevorzugt Erektionsstörung oder Erektile Dysfunktion.

Eine griffige Definition der Erektilen Dysfunktion hat die Deutsche Gesellschaft für Urologie formuliert. Sie dient meist als Leitlinie für eine Diagnose:

'Die erektile Dysfunktion beschreibt ein chronisches Krankheitsbild von mindestens 6-monatiger Dauer bei dem mindestens 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos sind.'

Wie entsteht eine Erektion?

Bei sexueller Erregung laufen komplexe, sehr sensible Vorgänge im Körper ab, die leicht gestört werden können.
Als erstes werden Sie über die Sinne erregt. Bilder, Gerüche, Geräusche, Berührungen, Ihre Fantasie usw. regen via Nerven bestimmte Areale in Ihrem Gehirn an. Das Gehirn sendet 'Erregungssignale' an den Penis. In den Arterien des Penis wird ein Enzym aktiviert, das im Penis die Muskulatur der Blutgefässe und die glatte Muskulatur der Schwellkörper erschlaffen lässt. Nun strömt Blut in den Penis ein, der Penis schwillt an und wird steif. Die Venen, durch die das Blut normalerweise (in nicht erigiertem Zustand) in den Körper zurückfliesst, werden zusammengedrückt, so dass der Penis steif bleibt.

Wenn Sie von Erektionsstörungen betroffen sind, ist es wichtig zu wissen, dass eine Erektion durch Entspannung im Penis und erhöhte Durchblutung entsteht. Durchblutungsstörungen und Stress können eine Erektion negativ beeinflussen. So helfen diverse Entspannungsformen, Beckenbodentraining und Bewegung auf längere Sicht Ihre Erektion zu stärken.

Konsultieren Sie in jedem Fall einen Arzt, wenn Sie länger als 6 Monate unter Erektionsstörungen leiden, den Erektile Dysfunktion kann auf ernstzunehmende Krankheiten hinweisen.

2006-12-13

Trauma Impotenz

'Impotenz beschreibt ein chronisches Krankheitsbild, bei dem während der Dauer von 6 Monaten mindestens 70% der Versuche, Geschlechtsverkehr zu vollziehen fehl schlagen.' (Definition der Deutschen Gesellschaft für Urologie).

Wie weit Erektile Dysfunktion (Impotenz) verbreitet ist, ist umstritten. Untersuchungen zufolge leidet jeder 5. Mann ab 30 Jahren zeitweise unter Impotenz. Geht es um Impotenz, sind die Männer immer noch sprachlos. Es herrscht heute noch das gleiche Tabu, wie vor 40 Jahren.

Leiden Männer unter Impotenz, ziehen die Probleme meist weite Kreise: Selbstbewusstsein, Partnerschaft, Persönlichkeit und Lebensqualität der Männer sind oft massiv aus dem Gleichgewicht.
Meist dauert es viel zu lange, bis ein Mann einen Facharzt aufsucht. Dabei wäre genau dies wichtig: Impotenz kann ernstzunehmende Krankheiten beispielsweise wie Diabetes oder Herz-Kreislauf Erkrankungen sein.